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Vom Artikel zum Protokoll

Dieser Artikel zeigt den Weg vom ersten Stammdatensatz bis zum fertigen Einzelprüfprotokoll, Station für Station. Keine einzelne Maske zeigt diesen Zusammenhang, deshalb steht er hier.

Am Anfang steht die Niederlassung: ein Standort Ihres Unternehmens, mit Name und Adresse. Eine Niederlassung ist bereits vorhanden, wenn Sie die Anwendung zum ersten Mal öffnen. Legen Sie weitere an, wenn Ihr Unternehmen mehrere Standorte hat. Mehr dazu im Kapitel Stammdaten.

Zur Niederlassung gehört auch schon ein Arbeitsbereich: Er ist ebenfalls bereits vorhanden, wenn Sie die Anwendung zum ersten Mal öffnen. Ein Arbeitsbereich grenzt ab, welche Materialsätze und Artikel ein Benutzer sieht. Er ist der Rahmen, in dem später Ihre Artikel liegen. Legen Sie einen weiteren an, wenn Sie die Sicht auf Materialsätze trennen wollen. Mehr dazu im Kapitel Stammdaten.

Bevor in diesem Arbeitsbereich ein Artikel entstehen kann, braucht es ein Produkt, und ein Produkt braucht einen Hersteller. Ein Hersteller ist eine einfache Stammdaten-Angabe mit Name und Webseite. Jedes Produkt gehört zu genau einem. Mehr dazu im Kapitel Stammdaten.

Ein Produkt braucht neben dem Hersteller auch eine Produktkategorie, und die verlangt zwingend ein Prüfformular. Deshalb steht es hier, noch vor der Produktkategorie selbst: Ein Prüfformular besteht aus Kategorien, und jede Kategorie enthält Prüfkriterien. Jedes Kriterium bewertet einen Aspekt des Artikels, entweder vierstufig von Gut bis Aussondern oder mit Ja und Nein. Mehr dazu im Kapitel Stammdaten.

Mit einem Prüfformular angelegt, lässt sich die Produktkategorie anlegen, die es verlangt. Sie bündelt Produkte desselben Gerätetyps, etwa PSAgA oder Leitern & Tritte, und trägt das Prüfformular, das ihre Produkte übernehmen. Mehr dazu im Kapitel Stammdaten.

Mit Hersteller und Produktkategorie angelegt, lässt sich das Produkt selbst anlegen: die Vorlage, die beides verbindet.

Um das Prüfformular müssen Sie sich dabei nicht kümmern. Sobald Sie die Produktkategorie wählen, trägt die Anwendung deren Prüfformular in das Produkt ein. Da jede Produktkategorie zwingend eines hat, bekommt jedes Produkt auf diesem Weg eines.

Das Feld am Produkt dient dem Abweichen, nicht dem Weglassen. Sie können ein anderes Formular wählen, wenn dieses eine Produkt anders geprüft wird als der Rest seiner Kategorie. Mehr dazu im Kapitel Stammdaten.

Ist das Produkt vollständig, kann daraus ein Artikel entstehen: das einzelne Stück beim Kunden, mit eigener Seriennummer. Er gehört zu einem Materialsatz innerhalb eines Ihrer Arbeitsbereiche. Mehr dazu im Kapitel Inventar.

Trägt sein Produkt ein Prüfformular, lässt sich der Artikel prüfen: Kriterium für Kriterium anhand dieses Formulars. Ein einziges ausgesondertes oder verneintes Kriterium lässt die gesamte Prüfung durchfallen, sonst genügt ein „Reparieren” für das Gesamtergebnis Reparatur. Mehr dazu im Kapitel Prüfungen.

Schließen Sie die Prüfung ab, endet der Weg vorläufig im Einzelprüfprotokoll: Die Anwendung sichert sofort ein PDF für diesen einen Artikel und diese eine Prüfung, das ab diesem Moment gegen Änderungen geschützt ist und eine eigene Prüfprotokoll-Nummer trägt. Deren Format legen Sie unter Konfiguration fest.

Im Berichtswesen lässt sich zusätzlich ein Prüfprotokoll erzeugen, das Sie selbst für einen Zeitraum und wahlweise einen Materialsatz zusammenstellen, über mehrere Artikel und deren Prüfungen hinweg. Es bleibt dauerhaft abrufbar. Mehr dazu in der Kapitelübersicht Berichtswesen.